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Ausbildung 2018-02-06T21:52:03+00:00

AUSBILDUNG ZUM FALLSCHIRMSPRINGER

Für den Weg zur Sprunglizenz hast Du die Wahl zwischen zwei Ausbildungsformen: konventionell und AFF. Beide führen zur gleichen Lizenz – lediglich der Weg dahin ist ein anderer.

AFF-AUSBILDUNG

AFF steht für „Accelerated Freefall“ oder auf Deutsch „Beschleunigte Freifall Ausbildung“. Das AFF-Ausbildungskonzept ist für all diejenigen gedacht, die es individuell und intensiv mögen.
In der konventionellen Ausbildung kommst Du nur über die vorgeschriebene Mindestzahl an Automatik(ab)sprüngen zum freien Fall. Die AFF-Ausbildung beginnt dagegen direkt mit dem Freifall: Sieben Sprünge aus 3.500-4.000 Metern Höhe, sicher begleitet und kontrolliert von Deinen AFF-Lehrern.

2 Unterrichtstage und ein Sprungtag
insgesamt 7 Sprüngen mit 2 Unterrichtstagen und ca. 6 Sprungtagen
insgesamt 25 Sprünge mit 2 Unterrichtstagen und ca. 15 Sprungtagen

KOVENTIONELLE AUSBILDUNG

Im Gegensatz zur AFF-Ausbildung gliedert sich die konventionelle Ausbildung in einen Automatik- und in einen Freifallteil.

Nach der Bodenausbildung beginnst Du mit Deinem im Einstiegskurs enthaltenen Sprung aus 1.000-1.500 Metern Höhe. Dabei ist der Fallschirm über eine Aufziehleine mit dem Flugzeug verbunden; die Schirmöffnung erfolgt automatisch. Der extra große und gutmütige Schulschirm ist leicht zu steuern. Über Funk erhälst Du vom Lehrer am Boden die notwendige Steuerhilfe.

219,-€

Alle weiteren Automatiksprünge können dann im Rahmen des Aufbaukurses zeitlich individuell durchgeführt werden (während des laufenden Sprungbetriebes). Entsprechend den Ausbildungsrichtlinien kannst Du frühestens nach 6 Automatiksprüngen – und je nach Leistungsstand – mit dem aufbauenden Freifallkurs beginnen.
Hast Du bei den Automatiksprüngen gezeigt, dass Du stabil abspringen kannst, wirst Du „von der Leine gelassen“.
Im Freifallkurs lernst Du in theoretischer und praktischer Vorbereitung, den Fallschirm selbst zu öffnen und durch Veränderung der Körperlage die verschiedensten Freifallmanöver auszuführen. Die Höhe für Deine Solosprünge steigert sich allmählich von 1.500 auf 4.000 Meter, also auf bis zu 60 Sekunden freien Fall.
Durch intensive Vorbereitung am Boden sowie Beobachtung und Auswertung jedes Sprunges wirst Du Schritt für Schritt an die verschiedenen Freifalltechniken herangeführt.

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VORAUSSETZUNGEN

  • Mindestalter für den Ausbildungsbeginn 14 Jahre

  • Mindestalter für den Lizenzerhalt 16 Jahre

  • bei einem minderjährigen Bewerber die Zustimmungserklärung des gesetzlichen Vertreters

  • Körpergewicht maximal 95 kg

  • Haus- oder sportärztliches Tauglichkeitsattest (z.B. in Berlin von Dr. med. Peter Wiemer / Facharzt für Sportmedizin, Orthopädie, Unfälle: Residenzstr. 37, 13409 Berlin-Reinickendorf)

HÄUFIGE FRAGEN

Du musst mindestens 14 Jahre alt sein und benötigst unter 18 die Einverständniserklärung der Erzeihungsberechtigten.
Je nachdem, wie viel Zeit du hast. Generell ist die Ausbildung innerhalb einer Sprungsaison entspannt zu schaffen. Es gab allerdings auch schon Schüler, die es innerhalb von 14 Tagen geschafft haben.
Jeder, der die ärztliche Sprungtauglichkeit erhält, ist körperlich dazu in der Lage zu springen.
Mit Sehhilfe Fallschirm zu springen ist grundsätzlich kein Problem. Dafür gibt spezielle Überbrillen, die man über die eigene Brille ziehen kann.
Mit der Lizenz für Luftsportgeräteführer darfst du weltweit Fallschirm springen.
Die Ausrüstung zum Fallschirmspringen bekommst du gegen eine Gebühr komplett gestellt. Auch über den Schülerstatus hinaus, kannst du dir Fallschirmsysteme ausleihen.
Über die Fallschirmsysteme des Vereins hast du eine Halterhaftpflichtversicherung. Bezüglich einer Unfallversciherung solltest du dich mit deiner Versicherung in Kontakt setzen und erfragen, ob Fallschirmsport hier abgedeckt ist.
Die Unterbrechung der Ausbildung ist grundsätzlich kein Problem. Du kannst nach einer Sprungpause immer wieder einsteigen.
Solange du im Schülerstatus bist, absolvierst du deine Sprünge unter Aufsicht des Lehrpersonals. Nach bestandener Lizenzprüfung und Ausstellung deiner Sprunglizenz darfst du ohne Aufsicht springen.

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